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Ist das noch Angst oder schon krankhaft? Katzenverhalten richtig deuten

Katze versteckt sich

Wenn deine Katze sich ständig versteckt oder bei jeder Kleinigkeit zusammenzuckt, ist das kein Charakterzug, sondern ein stiller Hilferuf.


Ist das noch Angst oder schon krankhaft? Katzenverhalten richtig deuten

Angst ist für Katzen Überlebenswichtig, doch wenn die Angst den Alltag bestimmt, wird sie zur Qual. Viele Halter:innen gewöhnen sich an die "schüchterne" Katze, ohne zu merken, dass das Tier in einem psychischen Ausnahmezustand lebt. Solch ein Zustand kann sich auch auf die Gesundheit unserer Samtpfoten auswirken. Um deiner Katze zu helfen, musst du verstehen, wo die normale Kommunikation aufhört und das Leiden beginnt.


Wann ist Angst krankhaft?

Angst wird dann zum Problem, wenn sie nicht mehr situationsbedingt auftritt (wie z.B. Tierarzt, Staubsauger, Klingel), sondern zum Dauerzustand wird. Achte auf diese Warnsignale:


  • Extreme Inaktivität: Die Katze bewegt sich kaum noch aus ihrer Sicherheitszone.


  • Appetitlosigkeit oder Unsauberkeit: Stress schlägt auf den Magen und die Blase.


  • Selbstverletzung: Hektisches, unvollständiges Putzen bis hin zu kahlen Stellen.


  • Daueranspannung: Die Lebensqualität ist massiv eingeschränkt.


Die 5 größten Fehler, beim Umgang mit deiner Angstkatze

Oft meinen wir es gut, aber verschlimmern dann doch nur die Situation:


  1. Kommunikation ignorieren: Fauchen ist kein Angriff, sondern eine Grenze. Wer diese Grenze ignoriert, zwingt die Katze in einer der 4 F's-Strategien (Fight, Flight, Freeze, Flirt).

  2. Erzwungene Konfrontation: Versuche niemals, deine Katze aus ihrem Versteck zu ziehen oder sie mit Futter in eine Situation zu locken, der sie noch gar nicht gewachsen ist.

  3. Deine Körpersprache kennen: Wenn du dich über deine Katze beugst, wirkst du wie ein Jäger, der auf Beute (deine Katze) aus ist. Gehe immer auf Distanz, gehe in die Hocke, starre deine Katze niemals an, schaue häufiger weg und blinzle viel.

  4. Deine Katze durch ständige Anwesenheit bedrängen: Ständiges Nachsehen und Anstarren signalisiert deiner Katze: "Hier stimmt was nicht." Deine Katze kommt nicht zur Ruhe, wenn sie ständig angespannt auf deinen nächsten Besuch warten muss.

  5. Fehlende Routine: Katzen sind wie wir Menschen Gewohnheitstiere. Wenn du jeden Tag zu enorm unterschiedlichen Zeiten kommst und immer was anderes mit deiner Katze vor hast, kann sie nie vorhersehen, was gleich kommt. Vorhersehbarkeit schafft Sicherheit. Stelle also keine Kratzbäume, das Katzenklo oder sonst irgendwas ständig um.



Unterstützung für den Weg aus der Angst

Um das Gehirn deiner Katze wieder für neue Lernprozesse (Training) zu öffnen, können natürliche Hilfsmittel die Basis schaffen. Diese nehmen nicht deiner Katze die Angst weg, aber sie könnten sie für einen bestimmten Zeitraum senken, sodass wir mit dem Training beginnen können.


  • Zylkene: Unterstützt durch ein natürliche Inhaltsstoffe bei Stressereignissen oder beim Training.





  • Pheromonstecker: Düfte, die deiner Katze eine Art "Wohlfühl-Oase" schenken.




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